02.09.2022, von Florian Berger

Standortverlagerte Ausbildung in Münster

Vom 26. bis 28 August war der Technische Zug des THW Ortsverband Remscheid auf dem THW Übungsgelände Münster Handorf zu einer standortverlagerten Ausbildung.

26 Helferinnen und Helfer der verschiedenen Teileinheiten übten unterschiedliche Rettungsszenarien auf dem Übungsgelände. An mehreren Einsatzstellen erkundeten die Einsatzkräfte die Trümmerbereiche und leiteten bei laufender Überwachung durch den ESS-Trupp Rettungsmaßnahmen ein. Teilweise war der Einsatz von schwerem Rettungsgerät notwendig, um sich Zugang zu den durch Dummies dargestellten Verletzten zu verschaffen. So mussten zum Beispiel Durchbrüche mit der hydraulischen Betonkettensäge gemacht werden, um einen Zugang zu den Verletzten zu erlangen. Diese wurden im Anschluss unter ständiger Betreuung möglichst schonend aus dem Gefahrenbereich gerettet.Ein weiteres Übungsziel war die mobile Unterbringung und Verpflegung des technischen Zuges durch die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung. Diese sorgte für die Unterbringung der Helfer in Zelten und einem Gebäude des Übungsgeländes. Darüberhinaus versorgte die Fachgruppe alle Einheiten sowohl mit Betriebsstoffen als auch mit Essen und Getränken.Die Übung wurde durch den Zugtrupp des Ortsverbandes koordiniert und geleitet.Neben dem Übungsaspekt wurde durch Helfer des Ortsverbandes neue Ausstattung für das Fachgremium Bergung erprobt. Hierzu reisten zwei Mitglieder das Fachgremiums an, um sich vor Ort von der Durchführung der Erprobung und ihrer Ergebnisse zu überzeugen.


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