Essen, 04.01.2014, von Stefan Thiels

ESS Einsatz beim Kirchturmbrand in Essen

Eine beschädigte Kirchturmspitze musste während den Löscharbeiten wegen Einsturzgefahr durch das Einsatzstellen-Sicherungs-System (ESS) überwacht werden. So rückten 3 Helfer des OV Remscheid aus und unterstützen die Feuerwehr Essen bei ihren Arbeiten.

Vermutlich aufgrund eines Blitzeinschlages während des Unwetters am Abend des  03.11.2014 geriet die Kirchturmspitze der St. Hubertus Kirche in Brand.

 

Eine Brandbekämpfung aus dem Inneren heraus war nicht möglich, da einige Glutnester von innen nicht zugänglich waren.

 

Da es sich bei dem Kirchturm um den mit 74m höchsten in Essen handelt, musste eine 84m hohe Arbeitsbühne aus Düsseldorf angefordert werden. Wegen Einsturzgefahr wurde die beschädigte Kirchturmspitze während der Löscharbeiten durch das Einsatzstellen-Sicherungs-System (ESS) überwacht.

 

Zunächst wurden mit Hilfe der Arbeitsbühne 2 Prismen zur Überwachung in gut 68m Höhe angebracht. Nachdem die Überwachung gestartet wurde, hat die Feuerwehr damit begonnen den Dachstuhl zu öffnen um dem Brand zu löschen. Die beschädigten Teile der Dachkonstruktion wurden nach und nach abgetragen.

 

Nach der Alarmierung gegen 00:00 Uhr konnte das ESS gegen 05:40Uhr nach Abtragen der Kirchturmspitze wieder zurückgebaut werden.

 

Besonderen Dank an die beteiligten Einheiten der Feuerwehr Essen, Polizei,  JUH und THW für die gute Zusammenarbeit vor Ort

 

Eingesetzte Kräfte: 1/1/1=3

Eingesetzte Fahrzeuge: MTW OV


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